30 Jahre Vinum 1978 - 2008 30 Jahre Vinum
Jubiläumsangebot
Ein feiner, mineralisch – fruchtiger Riesling von der Saar
2007 Riesling Classic, Weingut Willems-Willems, Mosel Saar Ruwer QbA SAAR
Das Ehepaar Carolin Willems und Jürgen Hofmann (Rheinhessen) haben in den letzten Jahren als sogenannte "Aufsteiger" in der Weinszene von sich und ihrer Arbeit Reden gemacht. Selbst wenn noch weiterer Aufstieg ihrer Weine zu erwarten ist, wird man diese Bezeichnung bald nicht mehr gebrauchen wollen, denn beide sind inzwischen im Kreis der guten deutschen Winzergarde ange-kommen. Carolin Willems bereitet hier an der Saar ihre eigenen Weine nach der Devise: "wir machen die Weine nicht - bei uns wachsen sie so". Das Weingut Willems-Willems in Oberemmel …"ist klein und unbekannt, aber seine Weine, das sind richtige Kracher", meinten schon vor zwei Jahren die Weinjournalisten Fabian und Cornelius Lange im "Stern" (47/2005). Aus ihrem Weingut von der Saar stammt dieser rassig-schlanke Riesling mit 12,0% Volumen Alkohol. Er entlässt schon aus dem ungeschwenkten Glas eine Menge fruchtiger Aromen von Aprikosen, Pfirsich und Äpfeln. Die an-genehme Säure, ganz zart gepuffert von dezentem Restzucker, kitzelt den Gaumen und vermittelt ungeschminktes Rieslinggefühl, mit schönen mineralischen Noten im Hintergrund.
Carolin Willems hat uns zum 30. zu jeweils 12 Flaschen eine 13. gratis dazu gegeben.
Wir machen für Sie daraus ein 6 plus 1 – Angebot. Das entspricht bei 6 Flaschen einem Flaschenpreis von nur 7,54 €
6 plus 1 Jubiläums- Angebot im August 6 plus 1
Beim Kauf von 6 Flaschen erhalten Sie eine 7. Flasche gratis
8,80 € (1 L=11,73)
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Bester Silvaner in der Handelsblatt - Vergleichsprobe
2007 Grüner Silvaner "S" trocken, Weingut Hofmann, Rheinhessen
Einen sehr schönen Erfolg gab es vor kurzem auch für Jürgen Hofmann, den Ehemann von Carolin Willems. Er hat in Appenheim/Rheinhessen sein Weingut. Das Handelsblatt organisierte im Juni eine Vergleichsprobe von 7 fränkischen und 7 rheinhessischen Top Silvanern. Mit dabei waren große Na-men wie Wittmann, Keller, Battenfeld-Spanier aus Rheinhessen und Rainer Sauer, Rudolf Fürst, Juli-usspital und Fürst Löwenstein auf fränkischer Seite. Der Silvaner ist in Rheinhessen eine durchaus bedeutende Sorte und hier sehr viel weiter verbreitet als in Franken. Allerdings verschwand der meist stiefmütterlich behandelte Wein in der Vergangenheit größtenteils in der Liebfrauenmilch. Erst seit ein paar Jahren beschäftigen sich engagierte Rheinhessenwinzer eingehend mit der Sorte und ihrem Po-tential. Während das Duell zwischen Franken und Rheinhessen selbst unentschieden ausging, wurde der Silvaner von Hofmann als Bester von allen bewertet. Ein schöner Erfolg für Jürgen Hofmann, der damit weiter das Image des "Aufsteigers" hinter sich lässt. (s. o.)
8,95 € (1 L=11,93)
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VON TARIQUET ZU MÉNARD ?
1984, also vor 24 Jahren, haben wir auf einen Tip unseres holländischen Freundes Hans Hylkema hin, der bei Dubourdieu in Bordeaux Önologie studiert hatte und damals Kellermeister bei Alain Brumont im Madiran war (Chat. Montus / Domaine Bouscassé), das erste Mal die Weine der Domaine Tariquet aus der im Pyrenäen-vorland liegenden Landweinappellation Gascogne eingekauft. Zu der Zeit hatten Yves Grassa und seine Schwester Maïté den Betrieb ihrer Eltern übernommen, die bis dahin fast ausschließlich Armagnac produziert hatten. Mit großem Weitblick begannen die beiden eine Umstrukturierung der Domaine hin zu einem neuen Schwerpunkt, der Herstellung von Wein. Hohe fachliche Kompetenz, die Anwendung neuer kellertechnischer Verfahren und das Bestreben, Landweine von hervorragender Qualität zu machen, ließen die Domaine bald zu einer Lokomotive für den Weinbau in der gesamten Gascogne werden. So, wie Alain Brumont die Madiran-Rotweine aus ihrer Bedeutungslosigkeit holte und international bekannt machte, so begannen dies zur gleichen Zeit die Grassa-Geschwister mit den neuen Gascogne-Weißweinen für das Armagnacgebiet. Man erschloss das aromatische Potential der regionalen Hauptrebsorten Ugni Blanc und Colombard, und begann mit Erfolg Sauvignon, Chardonnay und Chenin blanc zu kultivieren. Heute ist Tariquet mit inzwischen mehr als 700 Hektar der größte und bedeutendste Produzent in der gesamten Region und die Weinqualitäten sind über die gesamte Zeit hinweg tadellos geblieben - eine erstaunliche Leistung.
Und dennoch haben wir uns entschlossen, uns einem neuen Produzenten aus der Gascogne zuzuwenden. Sie kennen unsere Vorliebe für individuelle Weine mit eigenständigem Charakter, die wir, ohne dabei übertreiben zu wollen, aus dem großen See mit zunehmend verwechselbaren Aller-Welts-Weinen herauszufischen versuchen. Das heißt, bevorzugt mit Winzern zusammenzuarbeiten, die sich produktiv mit den Bedingungen, die ihnen Böden, Klima und Rebsorten vorgeben, auseinandersetzen. Mit Winzern, die sich mit ihrem eigenen Stilempfinden ihren Weinen einschreiben, woraus letztlich die ungeahnte Vielfalt existierender Weine entspringt. (Das hierbei die Relation Qualität/Individualität zu Betriebsgröße/Anbaufläche eine bedeutende Rolle spielt, liegt auf der Hand.) Ein Weinhändler, der seine Arbeit vernünftig macht, so denken wir, nimmt diesen Reichtum an Originalität, Vielfalt und Differenz auf, und gibt ihn an seine Kunden weiter. Er kann so dem Weintrinker auch Weine anbieten, von denen der bislang noch gar nicht wusste, dass es sie gibt und dass sie ihm sogar noch gefallen.
Vor diesem Hintergrund, der Fokussierung des Sortiments auf kleinere, handwerklich arbeitende Betriebe, haben wir den Entschluss gefasst, zunächst erst einmal zusätzlich zu den Tariquet-Weinen, die zwar weiterhin in guter Qualität produziert werden, aber eben auch in einer Menge, die einen dezidiert individuellen Weincharakter nicht erlaubt, einen weiteren, aber kleineren Gascogne-Winzer ins Sortiment zu nehmen.

DOMAINE MÉNARD
Weine von dieser Ausstrahlungskraft zu solchen Preisen muss man mit der Lupe suchen!!
Die Drei Weine haben wir von den Pratavieras, deren Familienbetrieb in Bretagne d'Armagnac nahe Eauze angesie-delt ist, eingekauft: einen Colombard/Ugni Blanc, einen Colombard/Sauvignon und einen Merlot. Elisabeth Prataviera, Miteigentümerin und Önologin ist für die gesamte Vinifizierung der Weine verantwortlich. (Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass sie Anfang der 90er Jahre selbst als Kellermeisterin bei Tariquet tätig war und diesen Betrieb genau kennt.) Maximale Wertschätzung wird bei Ménard auf absolute Traubengesundheit und die Umsetzung der daraus resultierenden strahlenden Reinheit der Aromen im Wein gelegt. Alle drei Weißweinsorten - Ugni Blanc, Colombard und Sauvignon - sind von selten klarer Fruchtintensität geprägt, die jedoch nicht plakativ bleibt, weil sie sich im Wein mit feiner Mineralität verbindet.
2007 Colombard/Ugni Blanc, V. d. P. des Côtes de Gascogne
Zitrusnoten, weiße Blüten und exotische Früchte sind angenehm und animierend schon im Duft erkennbar. Auch am Gaumen ausgesprochen schöne Fruchtintensität, aber sehr erfrischend und leicht zu trinken (nur 11,5 %Vol.) Verführerische Klarheit, die bei Weinen dieser Preislage sehr selten anzutreffen ist. Nur kühle Muschelkalkböden mit sandiger Auflage und eine lange Vegetationsperiode provozieren diese Klarheit in Duft und Geschmack und machen die unglaublich knackige Frische erst möglich. Fabelhaft preiswert!
4,95 € (1L=6,60)
2007 Colombard/Sauvignon, V. d. P. des Côtes de Gascogne
Mit diesem Wein gelingt Elisabeth Prataviera eine perfekte Vermählung der beiden Sorten Colombard und Sauvi-gnon. Der Colombard zeigt Aromen von Ananas und Grapefruit in der Nase; von Mango und Litchi am Gaumen. Der Sauvignon bringt Leben, knackige Frische und glasklare Struktur, die von floralen Noten und von Buchs be-gleitet werden. Ein Wein von großer Reichhaltigkeit und interessanter Komplexität.
5,25 € (1L=7,-)
2007 Merlot, V. d. P. des Côtes de Gascogne
Der Merlot, dem kleine Mengen Cabernet Sauvignon und Tannat zugegeben wurden, ist ein hübscher, gradlini-ger Bursche, der bei jugendlicher Frische mehr feines Muskelspiel als Fleischigkeit zeigt, und als leichter, saftig-trockener Sommerrotwein entsprechende Vorzüge aufweist.
5,40 € (1L=7,20)
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Der Tagesspiegel lobt zwei Weine aus unserem Programm
und macht sie im Juni und Juli zu den Weinen des Monats
WEIN DES MONATS
JUNI
JURANCON
Komplexer, eigenwilliger Weißer von den Pyrenäenhängen
Auch der auf den Hängen der Pyrenäen [wachsende] Jurancon sec ist ein Weißwein mit uralter Tradition und ausgeprägtem Charakter. Lebhafte Säure und kristallklare Prägnanz kennzeichnen die Cuvées aus fünf ver-schiedenen regionalen Rebsorten, die jeder Winzer nach eigenem Geschmack zusammenstellt.
Bernard Larrieu, ein Bio-Winzer aus Jurancon, hat dabei eine besonders glückliche Hand. Sein 2005 Vitatge Vieilh de Lapeyre ist ein höchst komplexer trockener Wein, der das Potenzial des kleinen Anbaugebiets voll ausreizt. Die Gärung in kleinen Holzfässern rundet die reichen Frucht- und Gewürzaromen (auch ein Hauch von frischem Baguette!) ab, ohne sie durch dominierenden Holzton zu überlagern; knapp drei Jahre nach der Lese hat die Reifung alles perfekt ausbalanciert. Die Flasche dieses eigenwilligen gebietstypischen Weins kostet 13,65 Euro im Vinum Spezialitätenkontor in der Danckelmannstr.29 in Charlottenburg.
Bernd Matthies
WEIN DES MONATS
JULI
RHEINHESSEN
Gelungene weiße Sommer-Cuvée
Der große Unterschied zwischen den jungen Winzern von heute und ihren Vätern und Großvätern: Sie kooperieren und wollen im freundschaftlichen Wettstreit besser werden, statt in der Isolation
zu verkümmern. „Message in a bottle“ aus Rheinhessen ist eine der bekanntesten Marketing-Kooperationen: 19 Winzer um Philipp Wittmann, den bekanntesten von ihnen.
Die meisten arbeiten biologisch, und auf diesem Weg ist auch der junge André Landgraf aus Saulheim. Er stellt mit seinem 2007 Landgraf Cuvée trocken einen idealen weißen Sommerwein vor, der vor allem die Qualitäten der sonst eher geringge-schätzten Bacchus-Rebe herausarbeitet. In der Nase ausladende Tropenaromen und weiße Blüten, am Gaumen saftig, filigran und erfrischend. Die Flasche kostet 6,20 Euro beim Weinkeller Türk, Blücherstr. 22 in Kreuzberg, und bei den anderen Mitgliedern des Weinbundes.
Bernd Matthies
(Vinum ist Gründungsmitglied des Weinbunds und bietet, diesen gemeinsam ausgesuchten Wein, wie alle anderen Mitglieder, zu gleichen Bedingungen an.)
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30 Jahre Vinum
Jubiläumsangebote im August

Dass Cusumano zu den besten Produzenten auf Sizilien gehört, hat sich längst herumgesprochen. Um so mehr freut es uns, Ihnen im Rahmen unserer Jubiläumsangebote eine heiße
Sommerofferte, ausnahmsweise zu stark reduzierten Preisen machen zu können.
Die Grundidee von Cusumano ist am französischen Prinzip des Cru-Gedankens orientiert: für jede Rebsorte gibt es einen besonders günstigen Standort. Ausgehend von der Verschiedenartigkeit Siziliens, wurden bei der Suche nach geeigneten Weinbergen während der vergangenen 40 Jahre Standorte ausgewählt, die für die einzelnen Rebsorten jeweils optimale Voraussetzungen bieten. Entsprechend über ganz Sizilien verteilt ist der heutige Weinbergsbesitz.
2007 Insolia, Sicilia IGT
Mehr als nur ein Durstlöscher ist dieser brillante Weißwein aus Insolia-Trauben, die im Nordwesten der Insel in den Bezirken Palermo und Trapani wachsen. Deutliche Aromen reifer Melonen, aber auch Honig und blumige Noten; im Mund ausführlich, mit Frische und fülligem Finale. Das 4-monatige Lager auf den feinen Hefen strukturieren einen Weißwein, der bestens zu hellen Fleischgerichten wie Kaninchen oder mediterra-nen Fischgerichten passt.
statt 7,95 € nur 6,80 € (1L=9,07)
2007 Rosato, Sicilia IGT
Die autochthone sizilianische Rebsorte Nerello Mascalese ergibt in der Gegend nördlich des Ätna starke tanninbetonte Rotweine. Bei Cusumanos Rosato fällt der Wein vielmehr charmant und relativ leicht aus. Sein Anbaugebiet im östlichen Zentralsizilien liegt 900 m hoch, so dass durch die nächtliche Abkühlung sich im Wein eine erstaunliche Lebendigkeit bewahrt. Ein beschwingter Tropfen mit hell leuchtendem Rot, jugendlicher Frucht und schönen Aromen von Granatapfel, Himbeere und Melone.
statt 8,50 € nur 7,30 € (1L=9,73)
2006 Nero d'Avola, Sicilia IGT
In der Nähe von Butera, im Südosten Siziliens, wachsen die Trauben für diesen 100%igen Nero d'Avola in 350 Metern Ü. M. auf dem für diese Gegend typischen, weißen Sedimentgestein. Die Sorte fühlt sich hier sehr wohl und bringt gute Ergebnisse, weil die wärmereflektorischen Eigenschaften des weißen Bodens die Trauben zu voller Reife bringen. Schöner Duft nach Gewürzen und Schwarzkirsche, verführerisch. Im Mund weich und schmeichelnd mit südlicher Fülle; klingt saftig aus.
statt 8,95 € nur 7,70 € (1L=10,27)
2006 Benuara, Sicilia IGT
Diese Cuvée aus 70% Nero d'Avola und 30% Syrah stammt aus dem Ort Pachino nahe Siracusa im Süd-westen der Insel. Hier wächst auch die Blume, die dem kräftigen Rotwein ihren Namen geliehen hat. Die Handlese der Trauben findet zwischen Ende August und Anfang September statt. Die entrappten Beeren werden eingemaischt und während zweier Tage bei sieben Grad kalt mazeriert, um mehr Aromen zu extra-hieren und den Säuregehalt zu vermindern. Dann erfolgt eine die Frucht betonende Vergärung bei 26-28°C mit häufigem Umpumpen. Der Ausbau findet in Stahltanks (80%) und großen Holzfässern von 20hl statt. Der Wein leuchtet in intensivem, dichtem Rot mit violetten Nuancen und bietet der Nase eine ausgeprägte Aro-matik nach Brombeer- und Himbeerkonfitüre. Im Mund vollfruchtig aber doch elegant bleibend, endet er, nicht ohne Frische, in einem geschmeidigen Abgang. ("Mehr Klasse gibt es für diesen Preis in Italien nicht." Jens Priewe , Weinautor)
statt 13,65 € nur 11,65 € (1L=15,53)
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