Neuentdeckungen

NADOR – köstliche Kékfrankos-Weine vom Eisenberg

„Ich will Weine kreieren, köstliche Blaufränkisch-Weine vom Eisenberg – aber von der anderen, der ungarischen Seite. Denn kaum jemand weiß, dass dort hervorragende Bedingungen für Kékfrankos-Weine herrschen!“, sagte Rainer Garger im Jahr 2000. Nach mehr als einem Jahrzehnt der hartnäckigen Entwicklungsarbeit wurde im Frühling 2013 der erste Jahrgang präsentiert: NADOR 2009.

Rainer Garger, 1963 in Graz geboren und in Krems an der Donau aufgewachsen, hatte schon immer Bezug zu Wein – und aufgrund zahlreicher Besuche bei seinen ungarischen Verwandten auch Bezug zum ungarischen Eisenberg, welcher nur durch die Staatsgrenze vom österreichischen Eisenberg getrennt ist (9km östlich von Deutsch-Schützen, 120km östlich von Graz, 130km südlich von Wien). Bei jedem Besuch waren gemütliche Nachmittage im Weinkeller der Großeltern in Vaskeresztes obligatorisch, wo immer zu herzhaften, selbst gemachten Jausen der typische, ehrlich produzierte Eisenberger Kékfrankos (Blaufränkisch) getrunken wurde. So lernte Rainer Garger die Weine in ihrer Ursprünglichkeit dort kennen, wo sie auch reiften.

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Clos de l’Élu aus Saint-Aubin-de-Luigné an der Loire

Thomas Carsin, ein höchst sympathischer weitgereister junger Mann, hat sich zusammen mit seiner Frau Charlotte mit Clos de l’ Élu einen Traum erfüllt, als sie entschieden, in Saint-Aubin-de-Luigné an der Loire sesshaft zu werden. Thomas bearbeitet die Weinberge auf Clos de l’Elu biologisch und zunehmend auch biodynamisch, er produziert eigenständige Naturweine für Individualisten und Entdecker.
Nach seinem Studienabschluss als Agrarökonom vertiefte Thomas sein Wissen um Wein zunächst in einer Pariser Weinhandlung. Später arbeitete er als Berater bei Weingütern in der Champagne, in Sonoma und in der Provence. In dieser Zeit lernte er viel darüber, wie verschieden Wein in der Welt hergestellt wird, über die „Sprache der Weinberge“ und unterschiedliche Terroirs. Schlussendlich führten viele Erlebnisse aus dieser Zeit bei Thomas zu einer Zurückweisung der zu „übersteuerten Weinindustrie“. Nach fünf Jahren Beratung von anderen Betrieben, brachte er sein erworbenes Wissen in sein eigenes Weingut Clos de l’ Élu ein.

1950 wurde das Weingut von zwei Brüdern ursprünglich gegründet, die ihre Trauben an örtliche Negociants verkauften. 2008 übernahmen Thomas und Charlotte das 22 ha große Weingut, so dass sie auf Weinberge zugreifen konnten, die im Schnitt zwischen 20 und 50 Jahre alt waren. Die Hälfte der Weinberge bestehen zu gleichen Anteilen aus Chenin Blanc und Cabernet Franc – die beiden verbreitetsten Rebsorten im Anjou. Außerdem haben die beiden kleinere Parzellen mit Gamay, Grolleau, Sauvignon Blanc, Chardonnay und Pineau d’Aunis. Die Erträge sind gering, der Aufwand ist enorm. Die Arbeit lohnt sich, man schmeckt es diesen eigenständigen Weinen förmlich an. Drei Weine haben wir für Sie zur Auswahl:

2016 Indigène rouge, Vin de Pays du Val de Loire

20-45 Jahre alte Rebstöcke, 50% Grolleau Noir, 50% Gamay Noir, 40 hl/ha Ertrag, Böden: Schiefer, Lehm und Kiesel. Macération Carbonique mit ein-zweimal täglichem Unterstampfen des Tresterhutes. Dann Ablassen des Saftes, sanftes Pressen des Tresters und Lagerung für 12 Monate in Stahltanks vor Abfüllung. Unfiltriert abgefüllt.
Im Duft dunkle Beeren, getrocknete Kirschen und Gewürze, angenehm animalisch. Am Gaumen dann Pflaumen, Feigen und Rosinen sowie leicht minzige Komponenten. Feste und zupackende Tannine, sehr animierend und anspruchsvoll.

0,75 l 17,90 € (1 Liter 23,86 €)

2015 L’Aiglerie, Cabernet Franc, Anjou AC

35 Jahre alte Rebstöcke, 100% Cabernet Franc (von einer 2 Hektar großen Parzelle mit auffällig hohem Schiefer- und Quarzkies-Anteil), 35 hl/ha Ertrag, Böden: Schiefer, Quarz, Sandstein. 15 Tage Mazeration und mit den Füßen gestampft. Ausbau 18 Monate in zweitbelegten Fässern. Unfiltriert abgefüllt.
In der Nase vielschichtige und changierende Noten von verschiedenen roten Früchten, Thymian, etwas Campher. Am Gaumen sehr weich und seidig mit feingliedrigen Tanninen. Fleischige Textur mit großartigem Säurebiss und mundfüllender Frucht. Dicht und voluminös, zugleich aber elegant und ätherisch kühl.
0,75 l 25,90 € (1 Liter 34,53 €)

2015 Bastingage, Chenin Blanc, Anjou Village AC

25 Jahre alte Rebstöcke, 100% Chenin Blanc, 30hl/ha Ertrag, Böden: Schiefer und Sandstein; Gärung mit natürlich Hefen, Ausbau im Fass für mindestens 12 Monate auf den Hefen, unfiltriert abgefüllt.
Goldgelb schimmernd.
In der Nase buttrig, sehr generös, unterlegt von mineralischen Noten, die vom Schieferboden herrühren. Am Gaumen klar und zupackend, gute strukturgebende Säure, leicht zitronig, kühl mit schöner Länge.

0,75 l 25,90 € (1 Liter 34,53 €)

Weingut Wolf – Birkweiler

Seit September 2017 schätzen wir uns glücklich das Weingut Wolf aus Birkweiler bei uns im Sortiment begrüßen zu dürfen. Das schöne Weingut aus der Pfalz erfreut sich bereits jetzt schon großer Beliebtheit bei unseren Kunden und wir freuen uns sehr auf die kommende Zusammenarbeit mit der Familie Wolf und ihrem kreativen Jungwinzer Mathias Wolf!

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Im Glanz der Wahrheit: Die Weine der Domaine Patrick Baudouin

savennieres baudoinWer sich durch das Dickicht der Loire Appelationen gekämpft hat und an der relativ mittig gelegenen Stadt Angers – zwischen Nantes und Tours gelegen – angelangt ist, wird schnell merken, dass hier an den Ufern des Stromes die Rebsorte Chenin Blanc, lokal auch Pineau de la Loire genannt, die Herrscherin unter den weißen Rebsorten ist.

Der größte zum Atlantik fließende Strom in Frankreich – die Loire – bietet Weinenthusiasten viele Möglichkeiten, Besonderes und Außergewöhnliches zu finden.

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Tout nature! Die natürlichen Weine der Domaine Ledogar

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Tout nature: nicht nur der Name eines sensationell guten Weines der Brüder Xavier und Mathieu Ledogar, sondern Programm auf dem 22 Hektar umfassenden Weingut Domaine Ledogar aus dem Corbières, nahe Carcassonne im Languedoc. Die Weine sind speziell und außergewöhnlich! Wenn man sich fragt, woher das kommt, dann verhält es sich mit der Antwort folgendermaßen:

Xavier und Mathieu Ledogar bewirtschaften die Domaine seit 1997 – seit zehn Jahren arbeiten sie auch nach biodynamischen Prinzipien. Die Beiden setzen damit auf ein konsequent nachhaltiges, naturnahes Konzept.

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