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Wrukensuppe mit Entenfleisch und Zitronengras – Aus Timoteus’ Töpfen

Heute gibt es Wruken. Damit meinte meine Oma einen herrlich deftigen Eintopf mit Steckrüben (Wruken eben!), Karotten, Zwiebeln, Kartoffel und Gänseklein – passend zur kalten Jahreszeit. Ich mache eine etwas abgewandelte Version, eine Wrukensuppe mit Zitronengras und Barbarie-Entenschlegeln.

Zutaten für vier Personen

  • zwei Barbarie Entenschlegel
  • eine Wruke ca 1,5 Kg
  • zwei Zwiebeln
  • drei Karotten ca 250 Gramm
  • drei Kartoffeln (ca 300 Gramm)
  • drei Zitronengrasstängel
  • ein Lorbeerblatt
  • fünf Pimentkörner
  • Salz
  • Pfeffer
  • eine Bio Orange (Zesten und Saft)
  • Weißwein 250 ml
  • Crème fraiche
  • 1 Teelöffel Gochu Garu (getrocknete koreanische Paprika)

Zunächst wird im Topf bei geringer Hitze das Fett aus den Schlegeln ausgelassen. Die Schlegel entnehmen und die gewürfelten Zwiebeln im Fett anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen und ca. 3 Liter Wasser dazugeben.

Die Schlegel von der Haut befreien und mit in den Topf geben. Die Haut auf einem Blech unter dem Grill schön kross werden lassen. Die Schlegel bei weiterhin geringer Temperatur ca. 100-120 min simmern lassen. Anschließend entnehmen, Fleisch ablösen und warm stellen.

Die gewürfelten Wruken, Kartoffeln und Karotten in den Topf geben (falls nötig Wasser nachgeben, so dass alles gut bedeckt ist). Lorbeerblatt und Piment dazugeben (am besten in einen Tee-Ei, das erleichtert das Rausfischen). Kochen lassen bis alles weich wird und dann die (der Länge nach halbierten) Zitronengrasstängel fünf Min. mit kochen. Das Zitronengras, Lorbeer und Piment entnehmen, anschließend pürieren (das mit dem Pürieren kann man auch bleiben lassen, dann wird´s halt ein Eintopf, auch gut!). Salzen, pfeffern, etwas Abrieb von der Orangenschale, den Saft der Orange, einen Teelöffel Gochu Garu und einen Klecks Crème Fraîche mit dazu geben und gut umrühren.

 

Das Fleisch auf tiefe Teller verteilen, mit der Suppe übergießen. Die Entenhaut in dünne Streifen schneiden (manchmal zerbröselt sie) und auf die Suppe geben. Wer mag, kann das ganze noch mit Orangenzesten und Koriander anrichten.